Bundesgesetz über die Buchpreisbindung vom 11. März 2012

Informationen zur Abstimmung

Ja: «Ich will mehr als ein paar grosse Discounter, die alle anderen vom Markt drängen.»
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Ruedi Löffel

EVP
Grossrat Bern
Nein: «Für kleinere Buchläden wäre ein "Ja" gut. Dennoch wird mehr auf die Marge geschaut und weniger auf den Kunden.»
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Raffael Sarbach

SP
Schulrats­kandidat Zuzwil
Alle 72 Parolen lesen und mitdiskutieren

Resultat

Nein

Die Vorlage wurde mit 56.1% abgelehnt.

Quelle: Bundeskanzlei

Parolen zu dieser Abstimmung

Ja: «Groschenromane im Alid und Lidl oder Literatur im Fachhandel? In Grossbritannien hat die Preisliberalisierung zu höheren Preisen geführt. Darum JA!»
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dd asdf

Kantonsrat Zug
Ja: «weil eine möglichst breite Vielfalt an Büchern extrem wichtig ist. Mit einem Ja erscheint auch das "Hinterfultiger Dialektwörterbuch" und nicht nur Bestseller. .»
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André Perler

­Mitglied des kant. Jugendrats Freiburg
Ja: «Gute Preise für alle Bücher! Statt Dumpingpreise für Bestseller und Höchstpreise für Raritäten.»
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Gelöschter Benutzer

Gelöschter Benutzer

­Student
Ja: «Damit wir auch noch andere Bücher kaufen können als Harry Potter.»
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Stefan Bolz

AL
dipl. phil. II, Wirtschafts­informatiker
Ja: «weil ich nicht will, dass die kleinen Buchhandlungen sterben.»
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Ja: «Ökologisch und ökonomisch sind Zweitwohnungen einfach nur Schwachsinn. Und Statussymbole, die unsere Umwelt und Landschaft zerstören brauchen wir nicht.»
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Manuel Sahli

Politnetz Plus

AL
Kantonsrat Zürich
Ja: «Die Buchpreisbindung verlagert den Wettbewerb dorthin, wo er allen nützt. Damit Verlage neue Autoren fördern und breite Sortimente pflegen. Ja zur Vielfalt!»
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Balthasar Glättli

Nationalrat Zürich
Ja: «JA - weil ausser den Bestsellern das Buch seit der Aufhebung der Buchpreisbindung teurer wurde und kleine Buchläden unter der Buchpreisliberalisierung litten!»
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Cyrill Bolliger

Schreiner, ­Student Energie und Umwelttechnik
Ja: «Damit kleine Buchhandlungen auch in Zukunft eine reelle Überlebenschance haben.»
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Ursula Zybach

Politnetz Plus

SP
Gemeinde­exekutive Spiez
Ja: «Da Bücher grundsätzlich Kulturgut sind, können dort nicht die gleichen Regeln gelten wie bei anderen Gütern. Qualität und Ideenvielfalt haben ihren Preis.»
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Walter Wobmann

SD
med. Lagerist
Ja: «Ein Buch ist ein Kulturgut, keine Packung Spaghetti oder ein Akkubohrer. Damit der Büchermarkt vielfältig und interessant bleibt, braucht es geregelte Preise.»
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Lorenz Tobler

Kantonsschüler
Ja: «Mit der Buchpreisbindung kann die Büchervielfalt, die Qualität und die flächendeckende Versorgung erhalten bleiben.»
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Martin Candinas

CVP
Nationalrat Graubünden
Ja: «Die Vielfalt des Buchangebotes muss erhalten bleiben.»
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Christian Schmid

Gemeinde­legislative Frauenfeld
Ja: «.. . weil kleine Buchhandlungen nur so überleben können. Amazon und Co. verdienen schon genug.»
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Jens Sturm

SP
Berufsschul­lehrer
Ja: «Kleine Buchhandlungen sind extensiell gefährdet wenn man die Initiative ablehnt.»
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Ja: «Damit auch die kleinen, lokal verankerten Buchhandlungen und Papeterien eine Überlebenschance haben.»
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Ja: «Ohne Buchpreisbindung können die kleinen Buchhandlungen nicht mehr existieren und gehen ein. Der Konsument ist abhängig vom Sortiment der Grossverteiler.»
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Edwin Merki

SP
Decolléteur
Ja: «Ich will mehr als ein paar grosse Discounter, die alle anderen vom Markt drängen.»
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Ruedi Löffel

EVP
Grossrat Bern
Ja: «Auch die kleinen Buchhandlungen sollen überleben können.»
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Yvonne Feri

SP
National­rätin Aargau
Ja: «Im Schrifttum steckt Wissensleistung (sog. "Humankapital"), was entschädigt werden muss. Angebot/Nachfrage sind in der Realwirtschaft nicht (allein) mass­gebend.»
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Pascal Bührig

Co-­Präsident JUSO Kanton Zürich Zürich
Ja: «Für das Überleben der Buchhandlungen und die Vielfalt der Bücher.»
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Alfons Gratwohl

Ing. agr. ETH-Z, ­Präsident MCI/UBB
Ja: «Ich möchte auch in Zukunft eine Vielfalt von Büchern lesen können, nicht nur Bestseller und Mass­enprodukte. Ohne Preisbindung ist das nicht möglich!»
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Yvonne Gilli

Dr. med. Fachärztin f. Allgemein­e Innere Medizin FMH
Ja: «Bücher machen Menschen!»
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Nein: «Non mais je rêve!!! C'est complètement irréel et en plus ça ne ferait que déplacer le problème! Et l'offre et la demande dans tout ça???»
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Xavier Max Etienne

SVP
Hotelier / Reise Büro
Nein: «Für kleinere Buchläden wäre ein "Ja" gut. Dennoch wird mehr auf die Marge geschaut und weniger auf den Kunden.»
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Raffael Sarbach

SP
Schulrats­kandidat Zuzwil
Nein: «Das gewähren von Rabatten ist nur noch teilweise möglich. ­Studenten leiden darunter, die ihre Bücher nur noch mit kleinem Rabatt über die Schule beziehen können»
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Matthias Gubler

SVP
Softwareentwickler
Nein: «Literatur ist Allgemein­gut. Die ­Gesetzeslage ist unklar, die BPB wird durch Online-Einkäufe und Downloads umgangen werden.»
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Tamara Michel

GLP
Gemeinde­legislative La Neuveville
Nein: «Das Angebot an Printwerken würde zurückgehen, da gerade sog. "Ladenhüter" aus mangelnder Rentabilität nicht weiter Importiert würden.»
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Nein: «Der Kunde ist König.»
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Nein: «Warum sollen gerade die Preise von Büchern gebunden sein?»
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Nein: «Gegen ein staatlich sanktioniertes Kartell, welches den Strukturwandel im Buchhandel nicht wird aufhalten können.»
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Luca Urgese

FDP
Grossrat Basel-Stadt
Nein: «Jeder Dorfladen wird auch nicht geschützt um den Zusammenhalt im Dorf zu fördern. Oder wer zahlt 2Franken für ein Liter Milch, sei es im Coop oder im Reformhaus»
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Adrian Ruch

FDP
Echogruppe Strassenprojekte Geuensee
Nein: «Der freie Markt hat zu spielen. Asoziale Initiative, denn sie verteuert Buchpreise zum Nachteil der KonsumentInnen. Wieso eine Branche (vor Internet) schützen?»
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Dominik Zehnder

FDP
Unter­nehmer
Nein: «Kultur kann auch ohne einen Festpreis gefördert werden.»
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Claudia Boesch

GLP
­Delegierte
Nein: «Weil in Zeiten des Internets die Buchpreisbindugn eine Antwort aus dem letzten Jahrtausend ist.»
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Nein: «Weil ohne Bpb die Bücher billiger sind Weil die kleinen Buchhandlungen das ­Gesetz ablehnen Weil mit der Bpb im Ausland billiger eingekauft werden kann»
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Philip Karger

LDP
­Präsident "Verein Basel-Mulhouse 500" Basel
Nein: «Und selbst wenn die Buchpreisbindung sinnvoll wäre - durchsetzbar ist sie nicht. Sie fördert vielmehr eBooks und Buchversand aus dem Ausland.»
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Danilo B

Softwareentwickler
Nein: «Der Schuss geht hinten raus: Auch künstliche Kartelle können die Strukturbereinigung nicht aufhalten. Der Buchhandel muss sich den Heraus­forderungen ­stellen.»
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Marc Wäckerlin

Politnetz Plus

Grosser Gemeinde­rat Winterthur
Nein: «Dies wäre nur ein ­Gesetz bezüglich der Preisbindung. Das kommt einem Kartell­gesetz gleich. Die freie Marktwirtschaft wäre damit nicht mehr gewährleistet.»
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Andre Oliver Stricker

SVP
­Präsident SVP Ettingen
Nein: «Bereits heute werden rund 80% der Bücher in der Schweiz aus dem Ausland importiert. Von erhöhten Preise provitieren vor allem ausländische Imporeure!»
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Filip Winzap

BDP
Gründungs-&­Vorstands­mitglied BDP Basel-Landschaft
Nein: «Es ist eine Illusion, zu glauben, mit einer staatlichen Buchpreisbindung könne Schweizer Kultur gefördert werden. Nein zur Buchpreisbindung!»
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Toni Brunner

SVP
Nationalrat St. Gallen
Nein: «Nein zur Mogelpackung: Fixierte Buchpreise sind jedoch ein untaugliches ­Mittel zur (Buch-)Kulturförderung.»
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Nein: «Die Buchpreisbindung ist ein staatlicher Eingriff der den Markt verfälscht. Die Buchpreisbindung verunmöglicht das Entstehen von rentablen Nischen.»
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Nein: «Kulturgüter darf man schützen. Das Kulturgut ist hier aber der Text des Autors (Inhalt) und nicht das Buch (Medium) oder gar der Buchhandel (Verteiler).»
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Jörg Mäder

Politnetz Plus

GLP
Kantonsrat Zürich
Nein: «Eine Buchpreisbindung fördert den Kauf von Büchern nicht. Bücher und Zeitschriften sollten zum gleichen Preis wie im Ausland verkauft werden. Das fördert lesen.»
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Renate Mäder

Politnetz Plus

SVP
Gemeinde­legislative Muri bei Bern
Nein: «Wurde bereits abgeschafft und so soll es bleiben. Nicht mehr zeitgemaess.»
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Gelöschter Benutzer

Gelöschter Benutzer

Sicherheits­fachmann
Nein: «Der freie Markt wird zerstört und die ausländischen Anbieter werden begünstigt. Weiter kennt keine andere Branche eine solche Preisbindung. Deshalb NEIN!»
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Pascal Kilian Schneiter

BDP
­Vorstands­mitglied BDP ­Wahlkreis Thun
Nein: «Die Buchpreisbindung wurde abgeschafft. Es wurde prophezeit, dass es zu einem Buchladensterben ­kommen werde. Dies ist nicht eingetreten, ergo Nein.»
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Daniel Engler

EDU
Kantonal­präsident EDU St. Gallen St. Gallen
Nein: «Was wäre das Nächste? Eine Jeanspreisbindung? Eine Gipfelipreisbindung? Immer mehr Regulierungen schaden der Wirtschaft!»
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Gelöschter Benutzer

Gelöschter Benutzer

­Student Betriebswirtschaft, Tennis­lehrer
Nein: «Das gedruckte Buch stirbt aus und als Gegenmass­nahme soll es nun ein "Luxusgut" werden? Das ­Gesetz schaufelt dem gedruckten Buch sein Grab!»
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Thimo Forrer

Polit-Blogger
Nein: «Keine indirekte Unterstützung des Buchhandels durch Käufer von Bestsellern zu teuren Preisen. Buch als Kulturgut durch die öffentliche Hand separat fördern.»
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Alex Schneider

Volks­wirtschafter
Nein: «Der Markt muss dies regulieren. (Liberalismus) Sonst kaufen alle nur noch Online aus dem Ausland ein.»
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Christoph Jeanneret

Politnetz Plus

GLP
Co-­Präsident Grünliberale Bern ­Mittelland-Nord
Nein: «Amazon rollt gerade den Buchmarkt international auf. Eine Buchpreisbindung leistet dem Vorschub und wird schweizer Buchhandlungen noch mehr unter Druck setzen.»
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Peter Keel

Unix System Engineer
Nein: «Man kann das System nicht alle paar Jahre umbauen. Der Wettbewerb sichert günstige Preise.»
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Bernhard Guhl

BDP
Nationalrat Aargau
Nein: «Bis jetzt konnte ich auf Amazon jedes Buch, welches ich be­stellte erwerben. In Fachläden hiess es schnell einmal, es wäre vergriffen.»
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Peter Vögeli

kaufm. ­Angestellter
Nein: «Offener Markt = Offene Preise - wer das noch nicht verstanden hat, dem kann ich auch nicht helfen.»
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Lucas Tschan

SP
­Vorstands­mitglied SP Zürich Kreis 9
Nein: «Fixe = garantierte Preise zementieren bestehende Strukturen und behindern so eine innovative Weiterentwicklung des Buchmarktes.»
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René Kühne

GLP
Facharzt Krankenversicherung
Nein: «Die Buchpreisbindung verteuert Bücher und hat keinen Einfluss auf den Internethandel.»
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Marcel Bührig

Gemeinde­legislative Zürich - Kreis 10
Nein: «Weil man sonst einfach mehr für die Bücher zahlem müsste und Bücher sind wichtig für die Bildung»
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Nein: «Die Vorlage stärkt die «kleinen» Autoren, doch ignoriert sie die Zeichen der (digitalen) Zeit wie Online-Stores (auch oder vor allem im Ausland) und E-Books.»
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Christian Denzler

Politnetz Plus

SP
­Vorstands­mitglied SP Bezirk Baden
Nein: «Der Internet-Ära ist da, diese Initiative ist leider nicht mehr geeignet.»
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Charly Pache

Bürger Fribourg
Nein: «Ein schwieriger Entscheid. Frühe sagte ich ja. Heute: Es ist richtig, dass Buchprojekte zu Themen ausserhalb des "Mainstream" direkt gefördert werden.»
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Felix Wettstein

Kantonsrat Solothurn
Nein: «Der Markt soll spielen, keine Regulierung (FDP, SVP, BDP, CVP). Warum denn hier nicht? Brechen wir das Monopol auf stoppen die zu hohen Margen.»
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Marco Siano

SP
Oberarzt
Nein: «Mit der Wiedereinführung der Buchpreisbindung würde ein Kartell staatlich legitimiert - diesen ordnungs­politischen Sündenfall gilt es zu verhindern.»
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Joachim Eder

FDP
Ständerat Zug
Nein: «Weil damit eh alles nur teurer würde!»
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Nein: «Weil die Bücher dann teurer werden und alle im Internet be­stellen.»
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M. C.

Bürger
Nein: «Steigt die Qualität (Kulturgut ist Qualitätsgut) in einer "geschützten Werkstatt" besser oder braucht Kultur nicht auch immer Freiheit, neue Ideen und Wege?»
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Ruth Jo. Scheier

GLP
Gross­rätin Aargau
Nein: «Ich lass mir meinen Goodwill nicht erzwingen. Ich bin keine Melkkuh. Kommt das Buchkartell, fliehe ich zu Alternativangeboten.»
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David Herzog

Interaktionsdesigner
Nein: «Das Kulturgut Buch, sollte für alle zugänglich sein. Ein Entfallen der Preisbindung fördert den Zugang auch für Ein­kommensschwache und Rabatte werden ermöglicht»
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Nein: «Der Markt sollte die Preise bestimmen, kein ­Gesetz. Ich sehe in einer Buchpreisbindung kein Vorteil für Schrift­steller.»
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Michael Merkli

Gemeinde­legislative Wettingen
Nein: «Bei diesem Referendum würden einzig und allein die Verläge profitieren, dazu müssen Schweizer Konsumente höhere Geldbeträge bezahlen.»
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Gelöschter Benutzer

Gelöschter Benutzer

Bürger
Nein: «Ein Preisdiktat führt zu höheren Buchpreisen für Konsumenten und zementiert die Hochpreisinsel Schweiz. Profitieren würden einzig ausländische Grossverlage.»
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Adrian Michel

FDP
­Vorstand FDP-Bezirkspartei Kreuzlingen

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