Abschaffung der Pauschalbesteuerung
Volksinitiative «Abschaffung der Pauschalbesteuerung – Schweizer und Ausländer gleich behandeln»
vs. Gegenvorschlag
15. Mai 2011
JA
Cécile Kunz
Laura Curau
Silvia Schwyter
Peter Gubser
NEIN
Claudia Vieli Oertle
Claudio Sprenger
Daniel Dudler
Joel Holdener
Oliver Straub
Wer stimmt wie? Und warum?
- JA
- NEIN
Was sagen Sie?
Wollen Sie selber hier öffentlich zu dieser Abstimmung Position beziehen?
Verfassen Sie jetzt Ihre Parolen
Die von Grünen und SP lancierte Initiative will die Abschaffung der Pauschalbesteuerung. Der Grosse Rat hat entschlossen die Pauschalbesteuerung beizubehalten und schlägt dem Volk die Annahme des Gegenvorschlags vor. Der Gegenvorschlag sieht vor den Mindest-Steuerbetrag auf 150'000 Franken festzulegen. Seit 2010 sind es mindestens 100'000 Franken.
Argumente der BefürworterInnen:
Der Thurgau gewinnt den Standortwettbewerb dank intakter Landschaft und guter Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Ein fortschrittliches Bildungswesen und erschwingliche Bodenpreise bürgen für Qualität. Wir haben es nicht nötig, ausländische „Steueroptimierer" mit fragwürdigen Lockvogelangeboten anzuwerben.
Argumente der GegnerInnen:
Pauschal besteuerte Personen sind keine Profiteure – wir profitieren von ihnen. Sie spenden pro Jahr neben den Steuern rund 470 Mio. Franken für gemeinnützige Projekte. Der Kanton Thurgau hat aktuell knapp 130 Pauschalbesteuerte. Nach der Annahme des Gegenvorschlages steigen die jährlichen Einnahmen aus der Pauschalsteuer von 11 auf 20 Millionen Franken.
Abstimmungsfrage:
Wollen Sie § 17a Absatz 2 des kantonalen Gesetzes über die Staats- und Gemeindesteuern (Steuergesetz) vom 14. September 1992 (RB 640.1) ersatzlos streichen?
Quellen:
- Staatskanzlei Thurgau: http://www.tg.ch
- Pro-Komitee: http://www.tg.ch
- Kontra-Komitee: http://www.thurgauerkomitee.ch
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